Eine durch den Pilz Stigmina pulvinata verursachte Erkrankung, die zu Zweigsterben und zunehmender Kronenverlichtung führt.
Die Linde zählt zu den bedeutendsten Stadtbäumen in Mitteleuropa. Dank ihres breiten Arten- und Sortenspektrums ist sie ein bevorzugter Baum für Straßen, Parks und öffentliche Grünanlagen.
Lange Zeit galt die Linde, abgesehen von harmlosen Schädlingen wie Blattläusen, als robust und widerstandsfähig. Doch seit 2006 treten in mehreren Städten Süddeutschlands sowie in der Schweiz und Österreich auffällige Schäden an Lindenbäumen auf.
Ursache ist der Pilz Stigmina pulvinata. Typische Symptome sind vor allem ein großflächiges Zweigsterben sowie eine zunehmende Kronenverlichtung. Der Befall kann langfristig zur Schwächung der Bäume und in der Folge auch zu deren Absterben führen.
Fazit: Die bisher als wenig anfällig geltende Linde steht zunehmend unter Druck. Eine regelmäßige Kontrolle des Kronenzustands und eine frühzeitige Diagnose sind heutzutage essenziell, um Gegenmaßnahmen rechtzeitig einzuleiten.

